Kaffee wie bei der Oma in Wien

Hallo Leute!

Es gibt schicke, kleine Cafés in Wien, in deren Gemütlichkeit man sich auf den ersten Blick verliebt. Eins davon ist sicher das Vollpension in der Schleifmühlgasse im Freihausviertel (5. Bezirk). Denn die haben sich schon die „Oma“ quasi auf das Label geschrieben.

Ein bisschen muss man schon kämpfen, gerade am Wochenende ist das kleine Café extrem gut gefüllt, ich konnte erst bei meinem zweiten Besuch ohne größere Wartezeiten ein Plätzchen ergattern.  Eine Reservierung ist leider erst ab 5 Personen möglich und häufig warten schon mehrere Gruppen auf den nächsten freien Tisch. Ein echter „Geheimtipp“ ist das Vollpension wohl schon seit längerem nicht mehr… Aber dafür ist es umso gemütlicher, denn das Warten lohnt sich!

Aber das Warten lohnt sich. Denn das ganze Lokal hat den Charme von Omas Wohnzimmer, gemütliche Ohrensessel und schon leicht aus der Mode gekommene Bilder an der Wand komplettieren das Ambiente. Das Lokal hat einfach einen gemütlichen Retrostyle, der zum längeren Plausch einlädt. In der Dekoration gibt es so viele Details zu entdecken.

Die Bestellung gibt man an der Theke ab, an der nette, ältere Damen in Spitzenschürze stehen. Auch Torten (um 3,90€) und Kuchen (um 2,90€) sind wie frisch aus Omas Ofen. Die werden auf unterschiedlichen Tellern mit buntem Dekor mit verschnörkeltem Besteck serviert. Ich hatte einen Nusskuchen – der war großartig, schön weich und saftig mit einem tollen Schokoladenguss.

Auch der Service ist überzeugend. Die Damen sind freundlich und geduldig, auch wenn die Wartenden sich ein bisschen beschweren, gelang es ihnen, die Leute zu beruhigen. Das Lokal wird mit sehr viel Herz geführt und das spürt man als Gast.

Ambiente wie bei der Oma, Kuchen wie bei der Oma – wenn meine Oma nicht 700 km entfernt wohnen würde, ich könnte wetten, dass sie gleich um die Ecke kommen würde.

Ich muss dringend noch mal wiederkommen und die Mittagskarte, den Brunch und die Sandwiches ausprobieren. Am liebsten alles gleichzeitig. Aber das tue ich wohl lieber mal unter der Woche, da ist hoffentlich ein bisschen weniger los.

In diesem Sinne

Eure Anke

Inzwischen hat die Vollpension sogar ein eigenes Kuchenkochbuch

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